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Ja zur Galerie der Moderne
In der Diskussion um die Museumsplanung hat sich Kulturdezernent Thomas-Erik Junge dazu bekannt, die Neue Galerie zu einem Museum der Moderne auszubauen. Allerdings gab er zugleich im Kulturausschuss zu verstehen, dass ein solches Konzept nicht ausschließe, die Kunst des 19. Jahrhunderts einzubeziehen.
Junge erinnerte daran, dass die Stadt durch ihre Ankäufe zum Ausbau der zeitgenössischen Kunst-Sammlung beitrage. Problematisch sei allerdings, dass das derzeitige Sammlungskonzept neue Medien wie Video-Kunst nicht berücksichtige.
Mit Entschiedenheit setzte sich Junge dafür ein, das Fridericianum als Ausstellungsort für aktuelle Kunst zu erhalten. Im Zuge der Museumsplanung setzt er auf einen Kulturvertrag mit dem Land, in dem verbindlich festgelegt werde, wer was beitrage. Nach Auskunft des Dezernenten stehe derzeit nicht zur Diskussion, den Charakter der Neuen Galerie völlig zu ändern. Seiner Ansicht nach macht sich das Land aber dafür stark, ein documenta-Dokumentationshaus zu schaffen, dass das Archiv sowie möglicherweise ein Musem einschließe.
Ungewiss ist, wie Junge klärte, wo künftig das Tapetenmuseum seinen Platz finden solle. Mit Blick auf ein Technikmuseum sagte er, dass ein Standort am Kulturbahnhof in der Diskussion sei. Er plädierte aber dafür, auch an eine dezentrale Lösung, also an mehrere miteinander verbundene Standorte zu denken.
HNA 17. 2. 2007
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